Das gibt unsere letzte Tour im Kaisergebirge für dieses Jahr! Es ist Samstag – gestern, am Freitag, war groß angekündigt würde es den ganzen Tag regnen – hat es dann aber erst ab 16:00 Uhr. Trotzdem hatten wir keine Tour mehr geplant, sondern uns die Zeit anderweitig vertrieben.
Heute aber gab es nochmal eitel Sonnenschein – und genialerweise keine 35°C sondern nur so knapp über 20°C, also ideales Wanderwetter. Für unsere letzte Wanderung waren alle nochmal mit am Start, das haben wir nur bei wenigen Wanderungen geschafft, einer/eine hat immer pausiert.
Aber für die Abschlusstour war die Motivation groß, zumal noch der obligatorische Kaiserschmarrn ausstand, den wir in der Jausenstation Maier am hinteren Ende des Hintersteiner Sees genießen wollten. Jetzt waren wir ja schon zweimal am See, alle tollen See-Bilder sind bereits geschossen. Aber es gibt noch einen Teil, den wir noch nicht betrachtet hatten und das ist der Achleitner Kogel, der quasi zwischen dem Haupttal und dem See liegt. Und diesen kann man in einer Tour von rund 2,5 Stunden umwandern.

Der See zeigt sich heute aufgrund der Witterung nicht so voll und besucht wie sonst, und damit wirklich nochmal schöner! Der Weg führt aber relativ schnell weg vom See auf eine höher gelegene Seite des Kogel, in weichem Auf und Ab auf ein üppige Wiesen mit ein paar Bauernhöfen.



Es geht wieder in den Wald und auf einem schmalen Wanderpfad rund um den Berg bis sich auf einmal eine Lichtung öffnet und die „Tischleralm“ präsentiert (Auch im Titelbild). Ein wirklich hübscher Flecken Erde mit ein paar Kühen und einem extra Gottes-Felsen mit Kreuz und kleinem Altar.

Die Tischler-Alm markiert auch den Punkt, ab dem es wieder in Richtung See und abwärts geht, dem Kaiserschmarrn entgegen!
Denn das ist das Ziel!


Und dann ist es so weit! Nach einer Runde Kaspressknödelsuppe gibt’s den ultimativen Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Ribiesel-Gsälz.

Nicht gerade die Diätvariante – zugegeben! Aber lecker! 😉

Frisch gestärkt und dem Zucker-Koma nahe versuchen wir den Weg zurück zum Parkplatz zu finden. Dabei treffen wir noch auch diese beiden hier:

So gut kann es Schweinen auch gehen – die fühlen sich hier im Wald rund um den See „sauwohl“.
Und damit sind wir am Ende unseres diesjährigen Urlaubs in Going am Wilden Kaiser. Wir haben schöne Touren gemacht, vielleicht nicht ganz so hochalpin wie das sonst der Fall war, was sicherlich damit zusammenhängt, das es 1. hier nicht ganz so hoch hinaufgeht, dass aber auch 2. die Bergbahnen nicht in der Gästekarte inkludiert sind, und damit eine Berg- und Talfahrt für drei bis vier Personen schnell über 100 Euro kostet.
Man muss also oft – wie wir gesehen und gespürt haben – recht viele Höhenmeter machen, um erst einmal auf Höhe zu kommen. Trotzdem waren wir auf der Gruttenhütte und auf dem Stripsenjochhaus, was sicherlich unsere beiden schönsten Touren waren.
Wir haben uns in unserer Ferienwohnung im „Retthäusl“ sehr wohl gefühlt und fahren gut erholt nachhause zurück. Schön, dass ihr wieder mitgewandert seid, wir hoffen, es hat ein wenig Spaß gemacht und vielleicht auch ein wenig Lust auf den Wilden Kaiser – wirklich ein tolles Wandergebiet, manchmal fast zu kitschig-idyllisch.
Zum Abschluss noch ein Schnappschuss zur „Goldenen Stunde“ – mit einem fröhlichen „Pfiadi!“.


Vielen vielen Dank für eure Beiträge. Gutes Eingliedern in den Alltag in der Ebene. LG Heidrun