Was für ein catchy Name oder? Teufelsgasse – da muss man hin und sich ansehen, was sich dahinter verbirgt.
Zunächst einmal ist zu sagen, dass die Aussicht auf einen schluchtenartigen Weg durch den Wald bei diesen Temperaturen durchaus etwas Einladendes hat. In Summe ist auch die Länge der Tour angemessen und einen Gipfel + Einkehrmöglichkeit gibt’s auch – also nichts wie hin.
Der Gehörnte Leibhaftige erwartet uns dann bereits am Parkplatz! Zum Glück ist er angekettet…!

Der Einstieg in die Teufelsgasse zieht sich allerdings. Wir stapfen erst einmal die Forststraße hoch und das bestimmt 45 min lang mit wenig Schatten. Aber dann kommt endlich die Abzweigung in den Wald und in die Teufelsgasse.


Die Gasse ist ein Labyrinth aus Wegen umschlossen von hohen Felswänden – echt cool! Und schön schattig und daher sehr gut auszuhalten.



Es geht in schmalen Spalten durch den Fels auf und ab, dann durch ein Loch nach unten… schon ganz schön gruselig.
Natürlich treffen wir hier ganz viele Kinder. Mein Spruch, dass der Teufel sich immer die Lautensten zuerst holt, weil er bei Tag nicht gut sehen, aber umso besser hören kann, verfängt bei der heutigen Jugend nicht so wirklich. Aber wer weiß, vielleicht tut er mir ja doch noch den Gefallen…


Nach ca. einer halben Stunde sind wir durch die Teufelsgasse durch. Ein echt schöner Weg, urig, gruselig, schattig, „kühl“ – wenn es das heute überhaupt gibt.
Unser nächstes Ziel ist die Prostalm und der Prostkogel, ein nicht allzu hoher Gipfel direkt neben der Alm.
Wir entscheiden uns dafür, den Aufstieg erst zu machen und dann einzukehren, quasi als Belohnung.

Im Hintergrund der Wilde Kaiser – ein fantastischer An- und Ausblick von hier oben.

Nach entsprechender Stärkung machen wir uns an den Abstieg. Wir müssen die Fahrstraße wieder nach unten bis zum Parkplatz, das heizt uns wieder ganz schön ein.

Ein nasses Tuch hilft und wirkt Wunder!

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