Der Donnerstag bringt uns den Erholungstag nach unserer großen Tour gestern zum Stripsenjochhaus. Es ist eher bedeckt und manchmal tröpfelt es, wenn es auch nicht durchgängig regnet oder so. Wir sind mal ganz froh, ein wenig kürzer zu treten.
Trotzdem wollen wir nicht nichts machen, denn für morgen, Freitag, ist Regen angesagt bevor es zum Samstag hin nochmal schön wird. Daher machen wir wenigstens mal einen Rundgang durch unser Dorf Going am Wilden Kaiser.

Ein erster Treffpunkt ist der Kirchplatz mit dem kleinen Kirchlein. Hier soll am Freitag auch ein Handwerkermarkt stattfinden, was unter der prognostizierten Wetterlage eher unwahrscheinlich ist, leider!
Die barocke Kirche aus dem Jahr 1775 wartet mit großem Prunk und tollem Deckenfresko auf – durchaus sehenswert!


Auf der Gegenseite der Kirche steht ein reich beblümtes Haus, das zunächst schwer zu deuten ist. Wer wohnt schon hier so zentral? Aber eine Touri-Info oder so ist es auch nicht… Aber was dann? Und: warum ist alles so üppig? Warum all die Schilder mit „Privat!“ und keine Menschen drum rum?

Wir Unwissenden!! Das ist der Dorf-Gasthof vom „Bergdoktor“! Oh Mann ey… ok – wusste ich nicht.
Die ganze Bergdoktor Geschichte ist hier immer mal wieder gegenwärtig – alles ist pikobello, schon fast kitschig idyllisch. In Ellmau, dem eigentlichen Bergdoktor-Ort, gibt’s ein ganzes „Filmdorf“ rund um die Bergdoktor-Praxis. Na also… wenn‘ das’s denn so sein soll… Und nein, wir waren nicht dort, wir haben es so gut es ging gemieden. Es spült auf jeden Fall Gäste, „Fans“ quasi zusätzlich zu den Wanderern in diese wirklich schöne Region. Von mir aus.
Auf dem Weg zurück in unsere Wohnung finden wir dann doch noch eine Kleinigkeit, die das Ganze wieder liebenswert macht, denn das Parken im Bach scheint hier erlaubt zu sein… nur – wie kommt man da hin?


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